Rauchwarnmelderpflicht in Wohungen


Bereits seit dem Jahr 2013 müssen Wohnungen in Neubauten grundsätzlich mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden. Am 31.Dezember 2017 endet gemäß der Bayerischen Landesbauordnung dann die Übergangsfrist für Bestandsgebäude. Somit müssen ab 2018 auch alle bestehenden Wohngebäude mit Rauchmeldern nachgerüstet werden.

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.

Für die Installation der Rauchwarnmelder sowie den anschließenden Austausch nicht mehr funktionstüchtiger Rauchwarnmelder sind grundsätzlich die Eigentümer verantwortlich. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt dann in der Regel dem Mieter, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. Für diesen Fall können die anfallenden Kosten im Rahmen der jährlichen Betriebskostenabrechnung auf den Mieter umlegt werden.

Da Rauchwarnmelder jährlich vom Fachmann gewartet werden müssen, raten wir Eigentümern zum Abschluss eines Wartungsvertrags. Dieser kann oft direkt beim Hersteller abgeschlossen werden und entlastet Mieter und Eigentümer. Der Aufwand kann unkompliziert über die Betriebskostenabrechnung abgerechnet werden.

Das entsprechende Gesetz können Sie hier nachlesen: http://gesetze-bayern.de/Content/Document/BayBO-46

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